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Lebensmittelsicherheit

🍟 Acrylamid beim Frittieren: goldgelb halten, nicht braun

Die EU-Verordnung 2017/2158 macht Maßnahmen zur Acrylamid-Minderung verpflichtend. Die einfachen Frittierregeln, mit denen Sie compliant bleiben.

Maschinell aus dem englischen (UK) Original übersetzt — die Übersetzung kann Ungenauigkeiten enthalten.Nur zur Orientierung. Vorschriften zur Lebensmittelsicherheit können sich ändern — prüfen Sie stets die aktuellen Anforderungen bei Ihrer nationalen Lebensmittelbehörde ↗. Der Betreiber bleibt für die Einhaltung verantwortlich; für diese Informationen übernehmen wir keine Haftung.

Acrylamid entsteht, wenn stärkehaltige Lebensmittel — Pommes, Chips, Brot, Bratkartoffeln — bei Temperaturen über etwa 120°C gegart werden. Es steht im Verdacht, krebserregend zu sein, und gemäß der EU-Verordnung 2017/2158 müssen Lebensmittelunternehmen, einschließlich Restaurants, Maßnahmen ergreifen, um es so gering wie vernünftigerweise erreichbar zu halten (ALARA-Prinzip). Es gibt keinen einzelnen gesetzlichen Höchstwert, aber es gibt Richtwerte, anhand derer beurteilt wird, ob Ihre Maßnahmen wirken.

Die praktischen Regeln

≤ 175°CFritteusentemperatur
goldgelbnicht dunkelbraun
500 µg/kgRichtwert für Pommes

Es wird erwartet, dass Sie dokumentieren, dass Sie diese Maßnahmen umsetzen — die Frittiertemperatur, den Farbstandard, die Ölkontrollen. Genau diese Dokumentation verlangt die Verordnung.

Protokollieren Sie Frittiertemperatur und Ölwechseltermine als Kontrollen, damit Ihre Maßnahmen zur Acrylamid-Minderung nachweisbar sind und nicht nur beabsichtigt.

EU-Verordnung 2017/2158, in Kraft seit 11. April 2018. Richtwert für verzehrfertige Pommes: 500 µg/kg.